Schenkungen

Nikos Kazantzakis, eine einzigartige Persönlichkeit mit den Merkmalen eines weltoffenen Menschen, der weltweit die jungen Generationen durch seine Werke inspiriert und zudem Anziehungspunkt für ein großes Spektrum von Menschen darstellt. Das Museum Nikos Kazantzakis besucht mit seinen Unternehmungen und dem damit verbundenen Engagement, sich der Aufgabe der Verbreitung seines Werkes, sowie der Zielsetzung einer solch außergewöhnlichen Persönlichkeit würdig zu erweisen, unterstützt mit den Schenkungen, welche die Haupteinnahmequellen ausmachen. Ihre persönliche finanzielle Unterstützung wird dem Museum die Möglichkeit zu noch vielfältigeren Ausstellungen geben, sowie die Möglichkeit zur Aufbewahrung und Lagerung, zur Aufarbeitung und zur Präsentation seiner Hinterlassenschaft, zur Entwicklung  neuer Aktivitäten entsprechend moderner museumsbezogener Wahrnehmungen, ebenso zur Modernisierung der angebotenen Dienstleistungen.

Die Anzahl der Wohltäter und Spender ist groß, welche das Institut großzügig finanziell ausgestattet haben, die Schenkungen dem Institut gewähren, die literarische Werke und Familienschätze zur Verfügung stellen. Sie tragen somit zur Vervollständigung der Sammlungen bei, welche sich das Museum zur Aufgabe gemacht hat.

Jeder Museumsfreund kann selbst etwas zur Verwirklichung des Museumszieles mit seiner Schenkung von: 

  • Objekten
  • finanzielle Mitteln
  • Dienstleitungen
  • Gegenständen
  • mobilen Wertobjekten und Liegenschaften beitragen

Im Einzelnen:

Objektschenkung

Grundstein der Sammlungen des Museums ist auf das unermüdliche  Ersuchen des Gründers  Giogros Anemogiannis sowie auf die Schenkungen von Eleni Kazantzakis zurückzuführen. Seit dem Jahr 1976, als er sich als Vision die Gründung eines persönlichen Museums für Nikos Kazantzakis vorgestellt hatte, bis zum Ende seines Lebens im Jahre 2005, hat er nicht aufgehört, sich in Verbindung zu setzen mit hunderten von Personen, diversen Anstalten und Institutionsträgern, welche im Besitz kleiner oder großer Lebens- und Werkobjekte des Schriftstellers waren. Seit der Eröffnung des Museums im Jahre 1983 bis heute hat sich die Anzahl der Wertgegenstände um das dreißigfache erhöht, indem Museumsfreunde, die mit großer Begeisterung und Engagement das Museum besuchen, Gegenstände, wie die erste Ausgabe eines Werkes oder eine vollständige originale Briefsammlung dem Museum schenken.

Nicht wenige waren diejenigen, die die Einrichtung als natürlichen Ort zur Aufbewahrung, zur Ausstellung und Darbietung des in ihrem Besitz stehenden Materials ansehen. Anna Sikelianou mit ihrer Schenkung der Briefe von NK an Angelos Sikelianos, Marika Papaioanou mit der Schenkung der Briefe von NK an ihren Ehemann Emilio Chourmusio, Ruth Gorney-Dunkelblum mit der Schenkung der Briefe von NK an ihre Mutter Leha Levin-Dunkelblum sind einige der Privatpersonen, die Indizien über das Leben und das Schaffen des Schriftstellers in „seinem geistigen Domizil" dargeboten haben.

Die Einrichtung erfüllte eines ihrer Hauptziele für ihre Gründung und nimmt mit Freude und Verantwortungsgefühl jegliche Schenkung eines „kleinen" oder „großen" Zeugnisses der Gegenwart und des Werkes von Nikos Kazantzakis entgegen.

Jeder Gegenstand wird mit einer Annahmebestätigung an den Schenker entgegengenommen und anschließend folgt die Katalogisierung, digitaler Erfassung, Instandhaltung und Lagerung oder Ausstellung. Der Name des Schenkers wird in die elektronische Datenbank und in die Untertitelung des Gegenstandes während einer permanenten oder vorübergehenden Ausstellung sowie in die Web-Site, in der die Schenker aufgeführt werden, aufgenommen (im Falle das die Schenker es wünschen zur Wahrung ihrer Anonymität werden  ihre Namen nur in die elektronische Datenbank aufgenommen). Analog erfolgt im Falle einer Schenkung eines Gegenstandes von einer Privatperson oder Trägers eine entsprechende Untertitelung (Schenkung [Vor- und Nachname] zur Erinnerung [Vor- und Nachname]).

Das Material, welches die Sammlungen des Museums bereichert und unmittelbar das Interesse weckt, ist:

  • griechische und fremdsprachige Ausgaben der Werke von Nikos Kazantzakis
  • Studien über das Werk von Nikos Kazantzakis, die als eigenständige Herausgaben oder in Zeitschriften veröffentlicht wurden
  • Briefe von und an Nikos Kazantzakis oder Dritter, wobei aber deren Inhalt in direktem Bezug zu der Person und dem Unfeld des Schriftstellers steht
  • handschriftliche Ausarbeitungen und bestätigte persönliche Gegenstände von Nikos Kazantzakis
  • Photographien, Originale und Kopien die Nikos Kazantzakis abbilden
  • Audiomaterial, visuelles und Druckmaterial und sonstiges Material aus Theatervorstellungen, Kino-, Fernsehen- und Rundfunkdarbietungen der Werke von Nikos Kazantzakis
  • Audiomaterial und audiovisuelles Material aus Vorträgen, Radiosendungen und Veranstaltungen zu Nikos Kazantzakis, Dokumentarfilme über sein Leben und sein Werk

Geldschenkung

Das Museum Nikos Kazantzakis ist eine Privateinrichtung, die sich selbst aus den Einnamen der Besuchertickets, vom Verkaufsstand und den Privatspenden, finanziert.

Jeglicher Betrag trägt zur entscheidenden Deckung der Betriebskosten, zur Verbesserung der Dienstleistungen und zur Verfolgung neuer Ziele der Einrichtung bei, nämlich die Bereicherung der Sammlungen, Schutz, Erhaltung und zur Verfügungsstellung der Ausstellungsstücke an die breite Öffentlichkeit und Studierende, das Vorstellen des Werkes und der Denkweise des Nikos Kazantzakis.

Bis zum Betrag von 299,99 Euro kann die Schenkung direkt bei der Einrichtung abgegeben werden. Für einen Betrag der darüber liegt ist die Überweisung auf ein Bankkonto der Einrichtung erforderlich.

Der Schenker eines Geldbetrages erhält von der Einrichtung die entsprechende Quittung. Bezüglich der Formalitäten siehe Geldschenkungen.

Ehrenamtliche Leistungen

Die Einrichtung nimmt ehrenamtliche Leistungen von Freiberuflern und Unternehmen entgegen. Der Handelswert der gebotenen Leistung wird bis zur Höhe der Schenkung anerkannt. Für den Schenker gelten dieselben Nutzen und Leistungen des Museums wie im Falle der natürlichen und juristischen Personen.

Behörden die für Anliegen des Museums zuständig sind:

 

  • Verwirklichung und Ausführung von technischen Studien
  • Juristischer Schutz
  • Finanzverwaltung
  • Planung und Verwirklichung von Bildungsprogrammen für besondere Bevölkerungsgruppen
  • für graphische Arbeiten und Drucke
  • Katalogisierung und Bestandsaufnahme von Gegenständen
  • Instandhaltung von Gegenständen
  • öffentliche Beziehungen und Publicity

(Anmerkung: Die angebotenen Dienstleistungen und die Personen die diese verwirklichen, müssen die Bedingungen und die Vorschriften, die die Einrichtung festlegt, erfüllen.)

Warenschenkung

Außer den Schenkungen von Gegenständen, die die Sammlungen bereichern und das Ziel der Erweiterung des kulturellen Nachlasses erfüllen, bejaht die Einrichtung Schenkungen in Form von Waren, welche die laufenden elementaren Betriebsbedürfnisse abdecken oder zur Schöpfung eines neuen Angebotes an die Öffentlichkeit beitragen.

Als Schenkung in Form von Material werden die Verbesserung der technologischen Ausrüstung in der Datenverarbeitung, das Beschaffen von Materialien und die Lagerung der Gegenstände, das Anbieten von kleinen Snacks und Gerichten bei Veranstaltungen, das Spenden von Instandhaltungsmaterialien, die Verbesserung der Technik- sowie der Gebäudeausrüstung und anderes angesehen.

Die Einrichtung verpflichtet sich dem Schenker gegenüber zum Anbringen eines Informationsschildes zu seinem Geschenk im Ausstellungsraum (entsprechend dem Handelswert der Schenkung) oder am Gegenstand selbst und zur Veröffentlichung seines Namens auf der Website für die Schenker.

Mobile Wertobjekte und Liegenschaften

Die Einrichtung empfängt als Schenkung mobile Wertobjekte, wie Aktien, Handels- und geistige Eigentumsrechte, Wertpapiere und andere, sowie Liegenschaften, wie Grundstücke, Felder, Häuser, Wohnungen, Geschäfte.

Die Einrichtung erwirbt mit der Schenkung die gesamten Nutzungs- und Verwertungsrechte der mobilen Wertobjekte sowie der Verkaufs- und Mietrechte, mit Maßstab an die sinnvollste ökonomische Nutzung und Verwertung des Eigentums.

Im Falle der Liegenschaften kann der Eigentümer die Hoheitsrechte behalten, so dass sie nach seinem Tod an die Einrichtung übertragen werden.

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