Im Sommer 1946 reist Kazantzakis nach Europa, endgültig, wie es sich herausstellt. Er hält sich für einen Zeitraum in England auf, vom Britischen Rat eingeladen, und darauf folgend lässt er sich in Paris nieder, wo er als literarischer Berater bei UNESCO arbeitet.
Im März 1948 tritt er zurück und lässt sich in Antibes an der französischen Küste nieder. Das letzte Jahrzehnt seines Lebens ist ebenso kreativ wie intensiv. Währendessen er die internationale Anerkennung gewonnen hat, schreibt er Romane und Theaterstücke, übersetzt und reist um die Welt.
Seit 1951 verschlechtert sich seine Gesundheit immer mehr. Er verliert am linken Auge seine Sehkraft, und wird in mehreren Zeiträumen, zur Therapie einer gutartigen Leukämie, in die Uniklinik Freiburg eingewiesen.
Trotzdem beginnt er die Zusammenarbeit mit Kimon Friar für die Übersetzung seiner Odyssee auf Englisch. Sein Werk ruft die Reaktionen der kirchlichen Kreise hervor, die seine Vertreibung verlangen.









