Es handelt sich um zweiundzwanzig Lieder (canta), die Personen gewidmet waren, welche eine große Rolle im Leben des Schriftstellers gespielt haben. Sie wurden in Dantischer Terzine geschrieben, die Metrik der Göttlichen Komödie, die für die dreifache Wiederholung des Reims charakterisiert ist. Kazantzakis betrachtete sie als „Leibwächter" oder „Lanzenträger" der Odyssee und hatte die Absicht 24 zu schreiben, eins für jede Rhapsodie; er hat aber nur 22 komponiert, welche er vertrauten Personen widmete:
- „Terzina" wird Angelos Sikelianos gewidmet
- „Buddhas" wird seinem Freund Michalis Anastasiou aus Heraklion gewidmet
- „Moses" wird Lia Lewin-Dunkelblumen, einer Freundin aus Berliner Zeiten gewidmet
- „Christus" wird Georgios Papandreou gewidmet
- „Mohamed" wird der Romanschriftstellerin Roza Chacel-Pèrez Rubio, Ehefrau des spanischen Malers Timoteo Pèrez Rubio, gewidmet
- „Lenin" wird dem Buchhändler Stamo Diamandara gewidmet
- „Don Quichotte" wird Panait Istratis gewidmet
- „Große Alexander" wird Ionas Dragoumis gewidmet
- „Dschingis Khan" wird dem Schriftsteller Petros Vlastos gewidmet
- „Hideyoki" wird Aemilios Chourmouzios und seiner Frau Marika gewidmet
- „Toda-Raba" wird Giannis Maglis gewidmet
- „Dante" wird Levteris Alexiou gewidmet
- „Shakespeare" wird dem Arzt N. Sbarounis gewidmet
- „Leonardo" wird dem deutschen Maler Conrad Westphal gewidmet
- „Greco" wird Pandelis Prevelakis gewidmet
- „Nietzsche" wird dem deutschen Übersetzer von Kapitän Michalis Helmut von den Steinen gewidmet
- „Heilige Teresa" wird dem spanischen Dichter Juan Ramón Jiménez gewidmet
- „Helene"-ohne Widmung, aber wahrscheinlich für Eleni Samiou Heleneó
- „Psycharis" wird D. P. Petrokokkinos gewidmet
- „Großvater-Vater-Enkelsohn" wird Thea Anemogianni gewidmet
- „An ihm" wird seinem Freund aus Heraklion Manolis G. Hatzigeorgiadi gewidmet
Kazantzakis hat von 1932 bis 1937 die Lieder in unterschiedlichen Orten der Welt geschrieben. Zuerst komponierte er das Lied „Dante" (Spanien, 1932); „Großvater-Vater - Enkelsohn" wurde als Letztes (Ägina, 1937) geschrieben. Einige Lieder, vollständig oder als Abschnitte, wurden in Zeitschriften zum ersten Mal veröffentlicht:
- „Dante", Zeitchrift O Kyklos, Heft 4 (Juni 1933) 134-141
- „Psycharis" , Zeitschrift Ellinika Phylla (Weihnachten-Neujahr 1936) 260-261
- „An ihm", Zeitschrift Makedonikes Imeres, Heft 1 (Februar 1936) 9-14
- „Christus", Nea Estia Band 22, Heft 259 (1.9.1937), S.1121-1125 (166 Verse)
- „Greco", Zeitschrift Neoellinika Grammata (4.6.1938)
- „Shakespeare", Nea Estia Band 23, Heft 267 (1.2.1938) 145-149
- „Nietzsche", Nea Estia Band 23, Heft 279 (1.8.1938) S. 1009-1013
- Ν. Kazantzakis, Tertsines, lit. Redaktion Ε. H. Kasdaglis, Athen, Druck. Konstanstinidis und Michalas 1960
- Ν. Kazantzakis, Tertsines, lit. Redaktion Ε. H. Kasdaglis, Athen. (ohne Datierung)
- Apo to piitiko ergo tou Kazantzaki, Vorwort von Manolis Karellis, Einleitung-Lit. Sammlung-Notizen Stylianos Alexiou, Illustration N. Hatzikyriakos-Gikas, Herklion Kreta: Stadtgemeinde Heraklion 1977-gesammelte Abschnitte
Auländische Herausgaben-Übersetzungen
- Nikos Kazantzakis, Los tercetos a España, Übersetzung ins Englische von José Antonio Moreno Jurado, Huelva: Fundación el Monte [1997] - die Lieder „Don Quichotte", „El Greco", „Heilige Theresa"
- Phedon Priftis, „Lenin" und „Moses" -musikalisch








