Eine Gruppe alter Freunde versammelt sich in einem Häuschen in der Nähe des Meeres; es handelt sich um Arpagos (=Kazantzakis), Petros (=Sikelianos), Kosmas (=Ion Dragoumis) und Myros (=Myron Gounalakis oder nach Elli Alexiou, Mikele Gounalakis, ein alter Freund Kazantzakis aus der Schweiz). Nach dem Abendmahl bitten sie Arpagos über Gott zu sprechen. Dieser, zerpflügt Kosmas Lobrede, kritisiert auf milde Weise Petros Dichtung und dann beschreibt er seine persönliche Prüfung und den Lauf seiner geistigen Entwicklung. Zum Schluss gesteht er, dass er die Erlösung in der dionysischen Bejahung des Lebens gefunden hat.
Aus einem Schreiben an seinem Freund Emm. Papastefanou, erfahren wir, dass Kazantzakis das Symposium 1922 in Berlin schrieb. Laut Prevelakis hat er sich wohl möglich mit dem selben Werk 1924 in Heraklion befasst; es ist nicht ausgeschlossen, dass er es damals zum zweiten Mal geschrieben hat, da der Text, der herausgegeben wurde sich vom Rahmen, den Kazantzakis Papastefanou beschreibt, unterscheide
- N. Kazantzakis Symposion, lit. Redaktion Emm. H. Kasdaglis, Athen: Hrsg. Eleni Kazantzaki 1971
Ausländische Herausgaben - Übersetzungen
- Nikos Kazantzakis, Symposium, Übersetzung ins Englische von Theodora Vasils -Themi Vasils, New York: Hrsg. Minerva Press 1974. New York: Hrsg. Crowell 1975
- Nikos Kazantzakis, Simposio o el banquete, Übersetzung aus dem Englischen ins Spanische von Lucila Benítez, Madrid: Hrsg. Felmar 1974, 1977, 1978
- Niko Kazantzakis, Simposio, Übersetzung aus dem Englischen ins Spanische von Delfín Leocadio Garasa, Buenos Aires: Hrsg. Carlos Lohlé 1978
- Nikos Kazantzakis, Simposi, Übersetzung ins Katalanische-Vorwort-Notizen von Alexis Eudald Solà, Nachwort von Josep Bigordà, Barcelona: Hrsg.La Llar del Llibre 1990
- Nikos Kazantzakis, Ascetica, de redders van God en Symposium, Übersetzung ins Holländische von Bert Groen und Hero Hekwerda, Hroningen: Hrsg. Styx 1997








