Während die griechische Wirklichkeit ein dynamisches Wiederaufleben der grossen, idealistischen Visionen erlebt, versucht Kazantzakis nach den gewöhnlichen Mustern sein Leben zu organisieren. Ab April 1910 lässt er sich in Athen nieder und kurz danach beginnt das Zusammenleben mit Galathea, welche er eineinhalb Jahre später heiraten wird.
Das Problem des Broterwerbs besteht immer noch. Der Schriftsteller nimmt die Stelle eines Sekretäres im Bildungsministerium nicht an und versucht sein Einkommen als Übersetzter oder bei verschiedenen Unternehmen zu sichern. In die Balkankriege tritt er als Freiwilliger ein und dient im Privatbüro des Mininsterpräsidenten El. Venizelos.
Seine Bekanntschaft mit Sikelianos im Jahr 1914 öffnet ein neues Kapitel geistiger Erforschungen. Die beiden Freunde forschen zusammen und bereisen Griechenland. Vom Herbst 1917 bis Januar 1919 reist Kazantzakis in die Schweiz. Kurz nach seiner Rückkehr nach Griechenland wird er als Generaldirektor im Gesundheitsministerium eingestellt und arbeitet für die Rückführung der Griechen aus dem Kaukasus.









